Rückblick auf den 2. WLV-Laufkongress

Programm 2017

Jürgen Scholz, WLV Präsident  
Thema Theorie / Praxis Referent  
Risikofaktoren in der Entstehung von Überlastungsbeschwerden im Laufsport T Prof. Stefan Grau  
       
  Thema Theorie / Praxis Referent
A1 Ernährungstrends – Sinn oder Unsinn T AOK
A2 Mit Motivation Laufen - Wie pack ich's an? T/P Frank Isola
A3 "black hole of training"- Das schwarze Loch des Trainings. Nie wieder falsch trainieren! T Dr. Daniel Holzinger
A4 Sanwald läuft – Lauftreffs erfolgreich gestalten T Sven Böttcher, Konstantin Alt
A5 Gesundes Laufen aus der Sicht des Sportphysiotherapeuten T Prof. Dr. Jürgen Siegele
A6 Laufkoordination am praktischen Beispiel P Isabelle Baumann

Detailinformationen

Die Popularität von regionalen sowie saisonalen Lebensmitteln in Bioqualität nimmt kontinuierlich zu. Nicht zuletzt sind zahlreiche Lebensmittelunverträglichkeiten, Allergien und andere gesundheitliche Beschwerden für diesen gesellschaftlichen Wandel verantwortlich. Der Verbraucher will sich heute bewusst gesund, nachhaltig sowie vollwertig ernähren. Da kommen die aktuellen Ernährungstrends wie gerufen. Neben Clean Eating, Fusion Food, Superfoods und Raw Food sorgt auch Paleo Food für Aufsehen.

Was ist von diesen Trends zu halten? Sind die Trends gesund?

 

  • Clean Eating – Essen vom Feld
  • Fusion Food – das gemixte Genussabenteuer
  • Superfoods wie Chia-Samen und Matcha-Tee
  • Raw Food – Rohkosternährung 
  • Paleo Food – Essen wie in der Steinzeit

Nicht jeder Trend ist zwangsläufig für jeden richtig und sinnvoll. Gegen einen Test und die harmonische Integrierung in den gängigen Speiseplan ist nichts einzuwenden. Radikale und schnelle Umstellungen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen

Im Workshop „Mit Motivation laufen - Wie pack ich's an“ werden zwei wichtige Aspekte zum Thema Laufen behandelt. Welches sportliche Ziel möchte ich erreichen? Und woher kommt meine Motivation, dieses Ziel zu erreichen? In einem kurzen Theorieteil wird gemeinsam herausgearbeitet, wie Ziele richtig beschrieben werden. Darauf aufbauend wird auf das Thema Motivation eingegangen. Die in der Theorie vermittelten Inhalte werden unmittelbar danach in die Praxis umgesetzt. Am Ende des Workshops geht jeder Teilnehmer zum einen mit seinem individuell formulierten "Laufziel" nach Hause. Zum anderen erhält jeder Teilnehmer praxisnahe Tipps sowie eine Methode, das Thema "Zielsetzung" immer wieder in den (Lauf-) Alltag einzubauen. 

Beim (Ausdauer-)Training gibt es einen physiologischen Belastungsbereich der als "Schwarzes Loch des Trainings" bezeichnet wird. Darunter versteht man den Belastungsbereich, in dem der Sportler sich beim Training subjektiv anstrengt, aber keine Leistungsverbesserung erzielen kann. Häufige Folgen des ehrgeizigen anstrengenden Trainings sind Übertrainingszustände, Verletzungen, Frustration und Motivationsprobleme. Lernen Sie in diesem lebhaften Vortrag an konkreten Beispielen aus der Praxis, wie ein Ausdauertraining nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen gestaltet werden sollte und wie Sie Ihre individuellen Trainingsbereiche festlegen, Übertraining vermeiden und Ihre Ziele erreichen können.
Ich richte mich mit diesem Vortrag vor allem an alle Ausdauersportler und ihre Trainer - aber auch Kraftsportler, Freeletics-Trainierende und alle Abnehmwilligen sind herzlich willkommen.

Ein Laufteam mit 700 Mitgliedern, regelmäßig ca. 50 Teilnehmer und auch bei schlechtem Wetter sind alle da. Wie lässt sich dieser Traum vieler Lauftreffveranstalter erfolgreich in die Tat umsetzen? Das Sanwald Laufteam verzeichnet seit Jahren Mitgliederwachstum im zweistelligen Bereich, Sven Böttcher und Konstantin Alt stellen das erfolgreiche Konzept hinter dem Sanwald Laufteam vor und stehen hilfreich zur Seite, wenn es darum geht, Maßnahmen für den eigenen Lauftreff zu entwickeln.  Dabei gibt es einen Einblick in den Lauftreff- Alltag und die besonderen Veranstaltungen, welche das Sanwald Laufteam ausmachen sowie einen kleinen Einblick in die Geschichte hinter dem Lauftreff und den Erfolgsstories der Sanwald Läufer. 

  1. Definition und trainingsspezifische Bedeutung

Laufkoordination ist sowohl ein wichtiger Baustein in der technischen Ausbildung des jugendlichen  Mittel- und Langstreckenläufers als auch eine gute Unterstützung der allgemeinen Fitness für erwachsene Läufer aller Altersklassen.  Koordinative Belastungen zeichnen sich durch ein komplexes Zusammenspiel von Teilbewegungen aus. Dazu bedarf es einer besonderen Anbahnung der Bewegungen durch das Zentralnervensystem. Dies führt zu einer flexibleren Fähigkeit den Laufschritt effektiv an wechselnde Geschwindigkeiten, Bodenbeschaffenheiten und Streckenprofile anzupassen.

Außerdem kann das Training der Laufkoordination zur Verbesserung der laufspezifischen Kraftfähigkeiten genutzt werden.

Im folgenden sollen drei Möglichkeiten des Einsatzes von Laufkoordination im Trainingsbetrieb vorgestellt werden.

 

II.   Übungen zur Verbesserung der Agilität und Flexibilität

Hierbei handelt es sich um Bewegungen mit kleiner Amplitude und möglichst hoher Frequenz. Die Übungen werden immer vom Einfachen zum Komplexen gesteigert und können mit Armbewegungen verbunden werden. Diese Form der Laufkoordination bietet sich vor allem im Kinder- und Jugendtraining an.

 

III.  Übungen zur Entwicklung der Lauftechnik

Diese Übungsformen dienen der Erarbeitung eines ökonomischen Laufschritts. Dabei steht vor allem die richtige Schrittlänge, der richtige Fußaufsatz und -abdruck im Vordergrund. Beim Training der Lauftechnik ist eine sukzessive Erhöhung des Lauftempos im Bereich des Wettkampftempos oder leicht darüber hinaus ( bis 115%RT) sinnvoll.

 

IV.  Übungen zur Entwicklung der laufspezifischen Kraftfähigkeiten

Koordinationsübungen können durch Veränderung  der Distanz und Ausführungsart besonders gut zur Entwicklung spezifischer Kraftfähigkeiten  herangezogen werden. Beim Einsatz zur Kraftentwicklung sollte die Komplexität der Übungen eingegrenzt sein, stattdessen die Funktionalität für die Zielfähigkeit des ökonomischen Laufschritts bei möglichst hoher Geschwindigkeit im Vordergrund stehen.

 

V.  Laufkoordination als Warm-up. (American warm-up) 

In den letzten Jahren hat sich zunächst im Sprintbereich, vermehrt aber auch im Mittelstreckentraining eine Form des  Aufwärmens durchgesetzt, das als American warm-up bezeichnet wird. Es ersetzt die Reihenfolge von Einlaufen, Dehnen, Koordination  durch eine Folge von koordinativen Übungen, die langsam an Geschwindigkeit und Komplexität zunehmen und durch Dehnungs- und Kräftigungsübungen unterbrochen werden. Dadurch wird das Herz-Kreislaufsystem gleichzeitig mit vielseitiger Agilität und spezifischer Koordination für den Wettkampf angeregt.

 

V.   Hilfsmittel

Je nach Trainingsziel können unterschiedliche Hilfsmittel für die Laufkoordination eingesetzt werden. Die üblichsten Trainingsmittel sind: die Koordinationsleiter, Koordinationsstäbe, Hütchen, Reifen, Bricks, Minihürden.

Die Koordinationsleiter und -stäbe eignen sich vor allem zur Schulung der Bewegungsfrequenz, zur Agilität und Flexibilität der Schrittgestaltung und zur vielseitigen Übung von Arm-Beinkoordination.

Hütchen, Bricks, Reifen und Minihürden werden einerseits fürs Training der Schritttechnik (Länge, Aufsatz, Abdruck), als auch für Sprungkombinationen zur Entwicklung der laufspezifischen Kraftfähigkeiten eingesetzt.

 

Ein Übungskatalog wird zum Workshop zur Verfügung gestellt.

Thema Theorie / Praxis Referent  
Erfahrungsberichte EM und Olympia 2016 T u.a. mit den WLV TOP-Athleten Alina Reh und Benedikt Hoffmann  
  Thema Theorie / Praxis Referent
B1 Ernährungstrends – Sinn oder Unsinn T AOK
B2 Kinesiotape bei Laufbeschwerden am Knie T/P Dietmar Klingschat
B3 Trainingsplanung selbst gemacht - optimale Trainingspläne selbst erstellen! T Dr. Daniel Holzinger
B4 Symbiose aus Lauf-/ und Krafttraining in der Natur T/P Matthias Butz
B5 Laufen als Präventionssport für jung und alt T Dr. Kristin Behrens
B6 Fußgymnastik - Mobilisation und Stabilisation P Florian Bauder

Detailinformationen

Die Popularität von regionalen sowie saisonalen Lebensmitteln in Bioqualität nimmt kontinuierlich zu. Nicht zuletzt sind zahlreiche Lebensmittelunverträglichkeiten, Allergien und andere gesundheitliche Beschwerden für diesen gesellschaftlichen Wandel verantwortlich. Der Verbraucher will sich heute bewusst gesund, nachhaltig sowie vollwertig ernähren. Da kommen die aktuellen Ernährungstrends wie gerufen. Neben Clean Eating, Fusion Food, Superfoods und Raw Food sorgt auch Paleo Food für Aufsehen.

Was ist von diesen Trends zu halten? Sind die Trends gesund?

 

  • Clean Eating – Essen vom Feld
  • Fusion Food – das gemixte Genussabenteuer
  • Superfoods wie Chia-Samen und Matcha-Tee
  • Raw Food – Rohkosternährung 
  • Paleo Food – Essen wie in der Steinzeit

Nicht jeder Trend ist zwangsläufig für jeden richtig und sinnvoll. Gegen einen Test und die harmonische Integrierung in den gängigen Speiseplan ist nichts einzuwenden. Radikale und schnelle Umstellungen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen

Aufgrund des allgemeinen Gesundheitsbewusstseins sieht man immer mehr Jogger, Läufer, Walker, die sich in ihrer Freizeit bewegen. Und das ist auch gut so.

Was nicht so gut ist, dass es kaum richtige und gute Beratungen bzgl. der Ausrüstung (vor allem Laufschuhe), Trainingsbelastung usw. gibt. Die Folge ist, dass immer mehr „Patienten“ mit Knie- und Fußbeschwerden die Arztpraxen aufsuchen.

Dieses könnte man mit Aufklärung und prophylaktischen Maßnahmen verhindern, da nicht alle Sportler in einem Verein sind, sondern sich privat bewegen.

Eine dieser Maßnahmen kann auch Kinesio-Tape sein. Es ist in der Prävention, Akutversorgung und Rehabilitation als unterstützende Maßnahme zu weiteren physikalischen Therapien sehr gut einsetzbar.

Wichtig ist aber zu wissen, dass diese „bunten“ Klebestreifen in erster Linie eine sensorische Wirkung haben. Das bedeutet, dass eine Schmerzlinderung oder auch Schmerzbefreiung das Ziel ist. Also eine Behandlung von Symptomen und nicht den ursächlichen Problemen.

Da die Techniken einige Grundkenntnisse erforderlich machen, werden wir versuchen, in den Seminaren mit einfachen Techniken bei Knie- und Fußbeschwerden speziell im Laufbereich anhand praktischer Beispielen Ihr Interesse zu wecken.

Trainingsplanung selbst gemacht - optimale Trainingspläne selbst erstellen!

In diesem Vortrag lernen Sie, wie Sie sich einen eigenen Trainingsplan zur Vorbereitung auf einen (Halb-)Marathon oder einen ählichen Laufwettbewerb erstellen können. Sie erfahren, nach welchen Kriterien Sie konkret vorgehen sollten. Der Vortrag basiert auf sportmedizinischen und sportwissenschaftlichen Erkenntnissen der Belastungs- und Trainingssteuerung. Der Vortrag ist mit vielen praktischen Beispielen aus dem täglichen Training angereichert und richtet sich an alle Ausdauersportler und ihre Trainer - aber auch alle anderen Sportler sind herzlich willkommen.

Der Trend raus in die Natur zum Sporttreiben (und sich auch mal dreckig zu machen) ist durchaus noch da. Die positive Kombination von Kraft- und Ausdauertraining ist wissenschaftlich gut belegt. Warum also nicht auch mal Krafttraining in der Natur machen? Mit Geräte oder ohne - je nachdem, wie die persönliche Ausstattung oder Präferenz ist.

 

 

Die Vielfalt der Leichtathletik bietet viele Möglichkeiten und Chancen, sich im Handlungsfeld Gesundheit und Sport zu etablieren. Insbesondere die ausdauerorientierten Bewegungsformen besitzen nachweislich einen hohen protektiven Wert für die Gesundheit. Die anerkannten DLV-Kurskonzepte „Ausdauer auf Dauer“ und „Laufend unterwegs“ (Präventionskurse nach §20 Abs. 1 SGB V) greifen dieses Gesundheitspotential auf und stellen für Neu- und Wiedereinsteiger ideale Angebote dar. Die Verbesserung des physischen und psycho-sozialen Gesundheitszustandes durch eine gezielte Entwicklung der gesundheitlichen Schutzfaktoren Ausdauer, Kraft, Dehnfähigkeit sowie Koordination stehen im Mittelpunkt der beiden Gesundheitssportkonzepte. 

 

 

Der Workshop soll einen Einblick in die Anatomie sowie Funktion des Fußes sowie des Beines geben. Dabei beginnen wir bei den Grundlagen und erläutern hier den Aufbau des Fußes sowie des Beines. Wenn diese verdeutlicht wurden und die Anatomie verständlich ist, gehen wir über in die Praxis. Hier wollen wir einige Übungen zur Mobilisation und Entspannung der Fußmuskulatur ausprobieren. Zusätzlich schauen wir uns Übungen für die funktionell umgebende Muskulatur an. 

Ein weiteres Ziel liegt in der funktionell bestehenden stabilen Beinachse, die eine bestmögliche Dämpfung für das Fußgewölbe garantiert. Gleichzeitig entsteht so eine optimale Kraftübertragung vom Rumpf auf die Beinmuskulatur. Für diesen Prozess ist die Kräftigung und Stabilisierung der Fuß- bzw. Beinmuskulatur unumgänglich. Für die „Herstellung“ dieser beiden Funktionen werden wir einige Übungen hierzu durchführen. 

  Thema Theorie / Praxis Referent
C1 Ernährungstrends – Sinn oder Unsinn T AOK
C2 Kinesiotape bei Laufbeschwerden am Fuss T/P Dietmar Klingschat
C3 Laufschuhkauf - aus medizinischer und technischer Sicht T/P Dr. Gunnar Erz / Achim Seiter
C4 Functional Fitness für Läufer P Werner Kolb
C5 Lauftipps im Internet - Qualität und Recherchetipps T Norbert Hensen
C6 Pulse 7 - HerzRatenVariabilität: Regeneration, Training & Stress T Martin Brenner

Detailinformationen

Ernährungstrends - Sinn oder Unsinn (3)

Die Popularität von regionalen sowie saisonalen Lebensmitteln in Bioqualität nimmt kontinuierlich zu. Nicht zuletzt sind zahlreiche Lebensmittelunverträglichkeiten, Allergien und andere gesundheitliche Beschwerden für diesen gesellschaftlichen Wandel verantwortlich. Der Verbraucher will sich heute bewusst gesund, nachhaltig sowie vollwertig ernähren. Da kommen die aktuellen Ernährungstrends wie gerufen. Neben Clean Eating, Fusion Food, Superfoods und Raw Food sorgt auch Paleo Food für Aufsehen.

Was ist von diesen Trends zu halten? Sind die Trends gesund?

 

  • Clean Eating – Essen vom Feld
  • Fusion Food – das gemixte Genussabenteuer
  • Superfoods wie Chia-Samen und Matcha-Tee
  • Raw Food – Rohkosternährung 
  • Paleo Food – Essen wie in der Steinzeit

Nicht jeder Trend ist zwangsläufig für jeden richtig und sinnvoll. Gegen einen Test und die harmonische Integrierung in den gängigen Speiseplan ist nichts einzuwenden. Radikale und schnelle Umstellungen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen

Aufgrund des allgemeinen Gesundheitsbewusstseins sieht man immer mehr Jogger, Läufer, Walker, die sich in ihrer Freizeit bewegen. Und das ist auch gut so.

Was nicht so gut ist, dass es kaum richtige und gute Beratungen bzgl. der Ausrüstung (vor allem Laufschuhe), Trainingsbelastung usw. gibt. Die Folge ist, dass immer mehr „Patienten“ mit Knie- und Fußbeschwerden die Arztpraxen aufsuchen.

Dieses könnte man mit Aufklärung und prophylaktischen Maßnahmen verhindern, da nicht alle Sportler in einem Verein sind, sondern sich privat bewegen.

Eine dieser Maßnahmen kann auch Kinesio-Tape sein. Es ist in der Prävention, Akutversorgung und Rehabilitation als unterstützende Maßnahme zu weiteren physikalischen Therapien sehr gut einsetzbar.

Wichtig ist aber zu wissen, dass diese „bunten“ Klebestreifen in erster Linie eine sensorische Wirkung haben. Das bedeutet, dass eine Schmerzlinderung oder auch Schmerzbefreiung das Ziel ist. Also eine Behandlung von Symptomen und nicht den ursächlichen Problemen.

Da die Techniken einige Grundkenntnisse erforderlich machen, werden wir versuchen, in den Seminaren mit einfachen Techniken bei Knie- und Fußbeschwerden speziell im Laufbereich anhand praktischer Beispielen Ihr Interesse zu wecken.

Gibt es „den" besten Laufschuh? Welche Idee steckt hinter einem Laufschuh? Warum gibt es so viele? Und warum Laufschuh nicht gleich Laufschuh ist.

Mit Hilfe einer medizinischen Ganganalyse können gezielte Empfehlungen für den Laufschuhkauf gegeben werden. Im Workshop wird der Ablauf einer medizinischen Ganganalyse vorgestellt sowie über die technischen Details referiert, die beim Laufschuhkauf hilfreich sein können. 

Durch Funktionsstörungen im Bereich der Hüfte und der Lendenwirbelsäule entstehen Einschränkungen in der Leistungsfähigkeit beim Laufen. Funktionsstörungen entstehen durch mangelnde Stabilität und Einschränkungen in der Mobilität in diesem Bereich.

Sie lernen, wie Sie diese Einschränkungen erkennen können und mit welchen Übungen Sie dagegen antrainieren können.

Im zweiten Teil erarbeiten wir uns mit grundlegenden Übungen, wie die Bodenkontaktzeit verkürzt werden kann und der Abdruck vom Boden verstärkt werden kann. Beide Funktionen sind ausschlaggebend für eine verbesserte Laufzeit.

Informationsquellen für Läufer:

  • Webseiten
  • Soziale Medien (Facebook, Instagram, Twitter)
  • Apps

Mediennutzung gestern und heute:

  • Rasante Veränderung der Kommunikationskanäle
  • Gamification – es ist alles nur ein großes Spiel
  • Ein Blick in die Zukunft: Laufen wir bald nur noch virtuell?

Wie finde ich die Informationen, die ich suche?

  • Google fragen und Ergebnisse bewerten
  • Woran ich gute und schlechte Nachrichten erkenne

Immer wichtiger: Influencer im Netz Recherchebeispiele:

  • Trainingspläne
  • Medizinische Fragen
  • Equipment-Tests

Hintergründe: „Fake News“ für Läufer

  • Warum man nicht immer die Wahrheit erwarten darf
  • Welchen Einfluss die Sportartikelindustrie auf Testergebnisse hat

Leistungssteigerungen im Sport sind nur mit dem richtigen Training zur richtigen Zeit möglich, das gilt sowohl im Spitzensport als auch im Gesundheitsbereich.

Wertvolle Unterstützung liefert dabei die Herz-Raten-Variabilität, sie hilft die Beanspruchung eines Athleten zu erkennen und das Training exakt zu steuern. Der Workshop informiert über die Herz- Raten-Variabilität und wie sie zur Trainingssteuerung eingesetzt werden kann. Dabei wird auf Beispiele aus dem Leistungssport und der täglichen Anwendung eingegangen. Zudem besteht die Möglichkeit eines praktischen Tests des Vitalmonitors zur Erfassung der HRV.



Rückblick auf den 1.WLV Laufkongress

Programm 2016

Jürgen Scholz, WLV Präsident  
Thema Theorie / Praxis Referent  
Ausdauersport im Lebenslauf T Herbert Steffny  
       
  Thema Theorie / Praxis Referent
A1 Mit Kindern laufen - eine Laufschule / Ausdauernd laufen mit Kindern: ständig unterwegs sein T/P Jutta Bryxi / Fred Eberle
A2 Marathon - Phänomen, Faszination, Vorbereitung T Herbert Steffny
A3 Black Roll - Ein Trainingsmittel für Läufer? P Matthias Butz
A4 "black hole of training"- Das schwarze Loch des Trainings. Ein Motivationsvortrag! T Dr. Daniel Holzinger

Detailinformationen

Zentraler Inhalt dieses Workshops sind neben grundlegender Inhalte der Trainingslehre auch die pädagogischen Prinzipien im Bewegungsfeld Laufen mit Kindern. Ziel ist es, mit Hilfe leicht umsetzbarer Praxisbeispiele aufzuzeigen, wie Kinder zum Laufen motiviert werden können. Anregungen zum Laufen im Team, die langfristige und behutsame Hinführung in das Bewegungsfeld LAUFEN, die Gestaltung von Unterricht und Vereinstraining werden entwickelt und vorgestellt.

Die Schulung einer effektiven Lauftechnik verlangt nach Nachhaltigkeit und muss die techno-motorische Elemente Koordination und Kondition enthalten.

Gemäß dem Motto, „Koordination vor Kondition“ werden die koordinativen Elemente im Mittelpunkt stehen und geschickt mit konditionellen Ausdauerelementen gekoppelt. Die Berücksichtigung dieses Nachhaltigkeitsprinzips ermöglicht Kindern eine breite Laufgrundausbildung, die so genannte “neue Laufschule” und öffnet somit die Tür zu einer “späteren” Leistungsentwicklung.

                                                                                                           Jutta Bryxi / Fred Eberle

Die Bewältigung der 42,195 Kilometer Distanz ist aber kein einfacher Sonntagsspaziergang. Soll der Grenzgang ein Erfolgserlebnis ohne Frust und Verletzungen werden, braucht es eine gründliche Vorbereitung. Marathon kann die Motivation für ein jahrelanges Ausdauertraining sein, bei dem man ganz nebenbei immer fitter wird, birgt aber auch orthopädische und kardiovaskuläre Risiken und kann Leistungsdruck erzeugen. Damit in der Vorbereitung nichts schiefläuft, gibt der frühere Weltklasseläufer, Diplom- Biologe und ARD-Marathon Experte Herbert Steffny Einblicke in das Phänomen und die Faszination und eine Einführung zum Marathontraining.

Faszientraining ist in aller Munde. Sogar von „Faszienlaufen“ ist bisweilen die Rede. Und in diesem Zusammenhang trifft man immer wieder auf die Black Roll. Abgesehen davon, dass die Black Roll ein Markenname ist und nicht alleinig für das Training oder das Trainingsmittel steht (ähnlich wie „Tempo“ im Volksmund für ein Taschentuch gebraucht wird), ist es doch interessant, ob an diesem Thema überhaupt etwas für uns Läufer drin ist.

Stellt diese Black Roll einen Mehrwert dar? Wieso hat man das bisher nicht gemacht und warum jetzt? Reicht uns die Black Roll aus oder kann man noch mehr machen?

Alle diese Fragen versuche ich in einer kleinen Übersicht zum Thema zu klären.  Nach einer theoretischen Einführung werden wir uns mit der Praxis beschäftigen.

Sportler beklagen sich häufig, dass Ihre Leistungsfähigkeit stagniert, sie müde und verletzungsanfällig sind. In diesen Fällen stellt man häufig fest, dass diese Sportler im "schwarzen Loch" trainieren. Dr. Holzinger stellt in seinem Vortrag den wohl häufigsten und zugleich paradoxen Fehler vieler Ausdauersportler vor: sie trainieren meist zu hart und doch nicht hart genug. Dies wird anhand von konkreten Beispielen gezeigt.

Dr. Holzinger ist ehemaliger 800m-Läufer und arbeitet seit 20 Jahren als selbständiger Trainer. Er hat mittlerweile hunderte Laktat- und Spiroergometriemessungen mit Läufern, Radfahrern und Triathleten durchgeführt.

Thema Theorie / Praxis Referent  
Laufen - mein Leben! T Mit Vertretern aus: Leistungssport, Breitensport, Behindertensport, Politik und Wirtschaft  
  Thema Theorie / Praxis Referent
B1 Rhythmisch und Staffeln laufen mit Kindern: Ein Kommen und Gehen. P Jutta Bryxi
B2 HIT für Läufer P Matthias Butz
B3 Entstehung von Überlastungsbeschwerden im Laufsport - Prävention und Rehabilitation T Dr. Mario Bucher
B4 Koordinationstraining im Laufsport P Christoph Thürkow

Detailinformationen

Kinder brauchen für ihre gesamtpersönliche und motorische Entwicklung altersgemäße Bewegungsherausforderungen. In attraktiven, motivierenden und teambezogenen Spiel-, Übungs- und Wettbewerbsformen im Bewegungsbereich „Laufen“, wird das "Miteinander Laufen" durch Staffel-Läufe besonders deutlich. Dabei werden koordinative-technische Grundlagen innerhalb einer kindgemäßen Vermittlung bei unterschiedlichen Staffelläufen gemeinsam mit den Teilnehmern erarbeitet und ausprobiert.

Krafttraining ist ein „notwendiges„Übel“ für viele Läufer oder es wird schlichtweg nicht gemacht. Das mag daran liegen, dass es zu viel Zeit in Anspruch nimmt (man ist schließlich Läufer und kein Kraftsportler), man den Wert nicht erkennt oder das es einfach keine Freude macht. Während ich bei den ersten Punkten sicherlich etwas tun kann, wird es sich in der Praxis zeigen, ob man vielleicht doch etwas Freude daran finden kann.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung wird in dem Praxisteil „angeschwitzt“. Ziel ist es eine kurze Trainingseinheit von ca. 10-15min. durchzustehen. 

Der Vortrag/Workshop wird sich mit der Komplexität der Entstehung von Überlastungsbeschwerden befassen (klinische, biomechanische und trainingsspezifische Risikofaktoren). Zuerst werden unterschiedliche Risikofaktoren aus diesen drei Bereichen vorgestellt, dazu auch die typischen Lokalitäten der Beschwerde. Im zweiten Teil wird diskutiert wie man präventiv bzw. rehabilitativ diese Risikofaktoren beeinflussen kann (z.B. Kräftigung, Schuhe, Faszientraining etc.).

Unter Koordination wird im Sport das Zusammenspiel von Nervenfasern und der Muskulatur verstanden. Auch im Laufsport ist die Koordination durch das Zusammenwirken von Füßen, Beinen, Becken, Rumpf und Armen ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Es entsteht eine ökonomische Lauftechnik mit erst das individuelle Maximum an persönlicher Leistungsfähigkeit erreicht werden kann. Im Praxisbeitrag werden laufspezifische Koordinationsübungen mit vielen Variationsmöglichkeiten vorgestellt.

  Thema Theorie / Praxis Referent
C1 Laktat-Leistungsdiagnostik auf dem Laufband - Demonstration am Praxisbeispiel T/P Prof. Dr. Dr. Heiko Striegel / Dr. Christine Kopp
C2 Functional Fitness T/P Michael Clement
C3 Laufen Ü50. T/P Nadine Fessler
C4 Ernährung - Erfolgsrezepte für Ausdauersportler. T Nathalie Mazingue

Detailinformationen

Ziel der Laktat-Leistungsdiagnostik ist es, möglichst sportartspezifisch unter standardisierten Bedingungen eine Aussage über die aerobe Leistungsfähigkeit machen und Empfehlungen für die Trainingssteuerung aussprechen zu können. Direkt vor Ort in der SpOrt Medizin Stuttgart wird eine Laktat-Leistungsdiagnostik demonstriert und die wichtigsten Parameter werden von Prof. Dr. Dr. Heiko Striegel und Dr. Christine Kopp anschaulich erklärt.

Alle reden über Functional Fitness, aber was ist es denn eigentlich? Was bringt es mir als Läufer und wie kann ich es umsetzen? Die Antworten dazu im Workshop. 

Die Menschen werden immer älter. Um bis ins hohe Alter körperlich und geistig fit zu bleiben ist es heute wichtiger denn je, etwas für seine Gesundheit zu tun. Neben Ernährung ist die Bewegung einer der Schlüssel zum Erfolg. Ausdauertraining hat viele positive Effekte auf die Gesundheit. Ein trainiertes Herz-Kreislauf-System schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall und kann somit das Sterberisiko senken. Schon längst ist nachgewiesen, dass Ausdauertraining gut gelaunt und geistig fit macht und positive Eigenschaften auf unsere Stimmung mit sich bringt. Der Workshop zum Thema Laufen mit älteren Teilnehmern (Ü50) umfasst sowohl altersspezifische, anatomische und physiologische Aspekte, als auch klassische Grundsätze des Lauftrainings mit Senioren. Einen besonderen Stellenwert nimmt das Ausdauertraining mit Senioren und Älteren und deren Trainingssteuerung ein.

Wie steigert man durch Ernährung seine Leistung?

Wie setzt man das in die Praxis um?


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Der Vortrag "Höhentraining - Wunderläuferland Kenia" muss leider entfallen. Wir bemühen uns derzeit um adäquaten Ersatz.

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