Programm - WLV-Laufkongress 2018

* Kongressplanung mit Stand vom 17. Januar 2018 (vorbehaltlich möglicher Änderungen)

Jürgen Scholz, WLV Präsident  
Thema Theorie / Praxis Referent  
Motivation und Zielsetzung - 301 km Wildnislauf durch Tansania mit Joey Kelly T Ulrike Mayer-Tancic  
       
  Thema Theorie / Praxis Referent
A1 "black hole of training"- Das schwarze Loch des Trainings. T Dr. Daniel Holzinger
A2 "Der gesunde Fuß" T/P Klaus Meyer
A3 Faszienyoga T/P Phelia Robertson
A4 Gettoworkout - "Du und dein Limit" T/P Moritz Fleisch
A5 "Spiele im Lauftraining - neue Ideen für effizientes Lauftraining mit Spaß" T/P Ulrike Mayer-Tancic

Detailinformationen

Beim (Ausdauer-)Training gibt es einen physiologischen Belastungsbereich der als "Schwarzes Loch des Trainings" bezeichnet wird. Darunter versteht man den Belastungsbereich, in dem der Sportler sich beim Training subjektiv anstrengt, aber keine Leistungsverbesserung erzielen kann. Häufige Folgen des ehrgeizigen anstrengenden Trainings sind Übertrainingszustände, Verletzungen, Frustration und Motivationsprobleme. Lernen Sie in diesem lebhaften Vortrag an konkreten Beispielen aus der Praxis, wie ein Ausdauertraining nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen gestaltet werden sollte und wie Sie Ihre individuellen Trainingsbereiche festlegen, Übertraining vermeiden und Ihre Ziele erreichen können.
Ich richte mich mit diesem Vortrag vor allem an alle Ausdauersportler und ihre Trainer - aber auch Kraftsportler, Freeletics-Trainierende und alle Abnehmwilligen sind herzlich willkommen.

Gesunde Füße sind das Fundament unseres Körpers.Füße sind wichtig für unser Gleichgewicht und geben uns die notwendige Trittsicherheit. Nur mit gesunden Füßen macht Bewegung Spaß und wir kommen wohlbehalten ans Ziel. Schmerzende Füße hingegen sind ein Anzeichen dafür, dass mit den Füßen etwas nicht in Ordnung ist. Spätestens dann sollte ihnen täglich gebührend Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Im Faszientraining/Faszienyoga für Läufer lernen Sie verschiedene Herangehensweisen wie Sie Ihr Fasziengewebe geschmeidig und kraftvoll halten und wie Sie Verletzungen vorbeugen können. Mit Faszienübungen können Sie sich optimal auf das Training vorbereiten und es hilft Ihnen nach einem intensiven Training schneller in die Regeneration zu kommen. Viele Yogahaltungen (Asanas) sind komplexe, langkettige Dehnungen, die nicht nur einzelne Bereiche aufdehnen, sondern ganze kinetische Muskel-Faszienketten (Myofasziale Leitbahnen) ansprechen, die sich durch den gesamten Körper ziehen. Im Faszien-Yoga ergänzen wir diese Basis mit verschiedenen Bewegungsvariationen, um die Faszien optimal anzusprechen und das Ganze noch faszialer zu gestalten. In meinem Workshop zeige ich Ihnen auch den richtigen Umgang mit Faszienbällen und der Faszienrolle. Falls vorhanden bitte mitbringen.

Was ist Gettoworkout überhaupt? In einem Theorieteil werden Ihnen Entstehung, Hintergründe und Anwendung näher gebracht. Anschließend folgt eine Vorstellung der Gettoworkout-Academy sowie der Gettoworkout App.

Freuen Sie sich im Praxisteil auf eine Vorstellung verschiedener Übungen und die Durchführung einer Workout-Session.

 

 

 

Laufspiele - viel Bewegung mit viel Spaß!

Neue Ideen für Laufschule, Koordination und Training

Besonderes Augenmerk liegt auf einem gemeinsamen Training, egal ob die Teilnehmer auf gleichem oder unterschiedlichem Leistungsniveau unterwegs sind. Inspiriert wird zu einem effektivem, aber zugleich kurzweiligen Training.

Thema Theorie / Praxis Referent  
Im Endspurt, nur noch 136 Tage bis zu Leichtathletik EM in Berlin T Mit den WLV TOP-Athleten Hanna Klein und Marcel Fehr und ihrem Erfolgstrainer Uwe Schneider  
  Thema Theorie / Praxis Referent
B1 Startklar – Mit der richtigen Ernährungsplanung in Topform! T Dr. Stephanie Mosler
B2 Laufen mit Motivation – wie pack ich es an? T/P Frank Isola
B3 „Gib Stress keine Chance! Geh lieber Laufen“ T Dr. Kathrin Wunsch
B4 Laufen und Yoga T/P Farzad Ahmadpour
B5 „Rhythmisieren – Differenzieren – Koppeln – was der Läufer braucht“ T/P Hilmar Kopmann
B6 „Laufeinsteiger-Training: von 0 auf 10km“ P Andreas Killer

Detailinformationen

Dr. Mosler berichtet in Ihrem Workshop über die Bedeutung der Nährstoff- und Flüssigkeitszufuhr im Sport.
Geeignete Lebensmittelauswahl und Mahlzeitenplanung rund ums Training werden sowie eine Planung und Organisation von sportlergerechten Mahlzeiten/Snacks für zuhause, den Berufsalltag und für unterwegs werden vorgestellt.

Im Workshop "Mit Motivation laufen - Wie pack ich's an?" werden zwei wichtige Aspekte zum Thema Laufen behandelt. Welches sportliche Ziel möchte ich erreichen? Und woher kommt meine Motivation, dieses Ziel zu erreichen? In einem kurzen Theorieteil wird gemeinsam herausgearbeitet, wie Ziele richtig beschrieben werden. Darauf aufbauend wird auf das Thema Motivation eingegangen. Die in der Theorie vermittelten Inhalte werden unmittelbar danach in die Praxis umgesetzt. Am Ende des Workshops geht jeder Teilnehmer zum einen mit seinem individuell formulierten "Laufziel" nach Hause und erhält zum anderen praxisnahe Tipps sowie eine Methode, das Thema "Zielsetzung" immer wieder in den (Lauf-) Alltag einzubauen.

B3: „Gib Stress keine Chance! Geh lieber Laufen“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen in diesem theoriegeleiteten Workshop basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen Anregungen zur Gestaltung sportbasierter Stressreduktionsverfahren erhalten. Dennoch soll auch die andere Seite der Medaille nicht vergessen werden: Zu viel Sport kann umgekehrt natürlich auch selbst ein stress-evozierender Faktor sein.

In dem Workshop "Laufen & Yoga" wird Ihnen gezeigt, wie Sie in Ihr tägliches Lauftraining Übungen aus dem Yoga einbauen können, ganz ohne Matte etc. sondern dort wo Sie gerade sind.

Spezielle Atemtechniken (Pranayama) sollen Ihnen helfen einen natürlichen Atemrhythmus beim Laufen zu finden und beizubehalten.

Wir werden uns mit gezielten Übungen auf das Lauftraining vorbereiten und nach der Laufeinheit sollen Ihnen regenerative Übungen helfen verkürzte Muskeln wieder aufzudehnen und Dysbalancen auszugleichen bzw. Überlastungen entgegenzuwirken.

Eine gute Lauftechnik und die hierfür zugrundeliegenden koordinativen Fähigkeiten sind wesentliche Faktoren für einen flüssigen, präzisen und vor allem ökonomischen Laufstil und somit für höhere Laufgeschwindigkeiten.

Eine gute Bewegungskoordination ist zentraler Faktor für alle konditionellen Grundeigenschaften.

Für Läufer bedeutet dies:

- verminderter Energieaufwand

- verminderter Krafteinsatz

- geringere Ermüdbarkeit

- Reduzierung des Sauerstoffbedarfs

- somit erhöhte Leistungsfähigkeit

Koordinationstraining ist darüber hinaus eine exzellente Verletzungsprophylaxe im Sport.

Im Workshop wird der Schwerpunkt auf die Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten "Rhythmisierung", "Differenzierung" und "Kopplung" gelegt - Elemente, die für Läufer(innen) von hoher Bedeutung sind, wenn man nur einmal an die spezifischen Läuferbegriffe wie "Laufrhythmus", "Schrittlänge" oder "Arm-Bein-Koordination" denkt.

Laufen ist eine der natürlichsten Bewegungsmöglichkeiten des Menschen. Es ist technisch einfach (laufen kann jeder) und organisatorisch unproblematisch, denn laufen kann man überall: im Wald, Feld, unter Umständen sogar in der Großstadt in einem Park. Jahreszeit- und bei zweckmäßiger Kleidung wetterunabhängig, stellt es eine gerade zu ideale Ausdauersport dar.

Dennoch fangen es viele falsch an.

Zu hohes Tempo, zu hoher Puls, zu langer Umfang sind nur einige der Fehler, die speziell von Laufanfängern, aber auch von Übungsleitern und Trainern falsch gemacht werden.

Deshalb kann es für viele Anfänger von Interesse sein, sich in einem

Laufeinsteigerkurs einzuschreiben und unter der gezielten Anleitung von erfahrenen

Lauftrainern das Laufen richtig anzufangen.

In diesem Workshop wird gezeigt, wie Schritt für Schritt die Kondition aufgebaut wird,

ohne die Teilnehmer zu überfordern.

Ein guter Einstieg mit einem Dreieckslauf von 2x2 Minuten, der kontinuierlich

gesteigert wird, bis die Teilnehmer 30-40 Minuten am Stück laufen können.

Mit Hilfe von Protokollbögen und der richtigen Pulsmessung wird für eine optimale

Trainingskontrolle gesorgt.

Abgerundet wird der Workshop mit dem Aufzeigen von sinnvollen Mobilisations-,

Kraft-, Koordinations- und Dehnungsübungen.

Dieses Programm, das in diesem Workshop erklärt wird, ist Bestandteil der WLV-

Lauftreffbetreuer-Ausbildung und wird vom Referenten seit Jahren erfolgreich

durchgeführt.

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  Thema Theorie / Praxis Referent
C2 Vegetarische und Vegane Ernährung im Sport – eine kritische Betrachtung T Dr. Stephanie Mosler
C3 Mit Mentaltraining knifflige Situationen meistern T/P Frank Isola
C4 Muskuläre Dysbalancen im Laufsport T/P Dr. Jürgen Siegele
C5 „Rhythmisieren – Differenzieren – Koppeln – was der Läufer braucht“ T/P Hilmar Kopmann
C6 Effektives laufen auf den Trails- bergauf, bergab! P Frank Bauknecht

Detailinformationen

In diesem Workshop werden  Vor- und Nachteile sowie mögliche Risiken einer pflanzenbetonten Ernährung für Sportler dargestellt.

Kritische Nährstoffe werden angesprochen. Hierbei stellt sich die Frage; was sollten Sportler beachten, die sich vegetarisch/vegan ernähren möchten?

Dr. Mosler wird eine praktische Umsetzung einer vegetarischen Ernährungsweise sowie besondere Lebensmittel für Vegetarier und Veganer vorstellen.

 

 

Im Workshop "Mit Mentaltraining knifflige Situationen meistern" liegt der Fokus auf dem Thema der mentalen Stärke.

Wie kann ich punktgenau meine Leistung abrufen? Worauf lege ich meinen Fokus? Wie kann ich hinderliche Glaubenssätze überwinden? Wie finde ich den optimalen Wettkampfzustand?

Nach einer kurzen Einführung werden die in der Theorie vermittelten Methoden und Übungen direkt in die Praxis umgesetzt.

Am Ende des Workshops hat jeder Teilnehmer ein Set an mentalen Methoden kennengelernt und kann diese praktisch im Training und im Wettkampf anwenden.

Häufige Ursachen von Sportverletzungen im Laufsport sind sogenannte muskuläre Dysbalancen. Jeder Mensch hat Dysbalancen, also Unterschiede zwischen seiner linken und rechten Körperhälfte, Vorder- und Rückseite. Bis zu einem bestimmten Grad kann der Körper solche Unterschiede problemlos kompensieren. Summieren sich die Dysbalancen oder werden sie zu stark, kann der Körper nicht anders, als mit einem Schmerzsignal zu reagieren. Dieser Schmerz korreliert nur selten mit den Ursachen das bedeutet, dass der Schmerz und die Ursache des Problems nicht gleich lokalisierter sind.

In der modernen Sportphysiotherapie gibt es gezielte (quantitative und qualitative) Messmehoden, um die Dysbalancen zu erkennen. Hierzu bedient man sich unterschiedlicher Muskelfunktionstests. Dabei werden zum einen lokale Muskeln/ Muskelgruppen auf ihre Kraft und Ausdauer getestet. Noch wichtiger ist die Testung in sog. Muskelketten. Dabei werden die Muskelketten ganzheitlich und in ihrer Bewegung getestet, man nennt dies auch myofasciale Bewegungsketten. Besteht in einer der Ketten eine Schwäche oder ein Ansteuerungsdefizit, führt das meist zu Verletzungen im Laufsport. Im Workshop werden unterschiedliche Methoden zur Erkennung von muskulären Dysbalancen eruiert sowie Verletzungsmechanismen aufgrund muskulärer Dysbalancen aufgezeigt.

Eine gute Lauftechnik und die hierfür zugrundeliegenden koordinativen Fähigkeiten sind wesentliche Faktoren für einen flüssigen, präzisen und vor allem ökonomischen Laufstil und somit für höhere Laufgeschwindigkeiten.

Eine gute Bewegungskoordination ist zentraler Faktor für alle konditionellen Grundeigenschaften.

Für Läufer bedeutet dies:

- verminderter Energieaufwand

- verminderter Krafteinsatz

- geringere Ermüdbarkeit

- Reduzierung des Sauerstoffbedarfs

- somit erhöhte Leistungsfähigkeit

Koordinationstraining ist darüber hinaus eine exzellente Verletzungsprophylaxe im Sport.

Im Workshop wird der Schwerpunkt auf die Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten "Rhythmisierung", "Differenzierung" und "Kopplung" gelegt - Elemente, die für Läufer(innen) von hoher Bedeutung sind, wenn man nur einmal an die spezifischen Läuferbegriffe wie "Laufrhythmus", "Schrittlänge" oder "Arm-Bein-Koordination" denkt.

Praxistipps zum Laufen im Gelände (Trailrunning)

Trailrunning boomt. Die Trendsportart gewinnt immer mehr Anhänger.
Beim Laufen auf den Trails kommt es auf die richtige Technik an.
Hier werden ein paar Praxistipps für Trailanfänger geben, um besser auf den Trails zu laufen.
Teilnehmerzahl max. 20 Teilnehmer, keine technischen Hilfsmittel

Countdown bis zum 4. WLV Laufkongress

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Samstag, 23. März 2019 im SpOrt Stuttgart